Was charakterisiert ein Serum aus formulierungstechnischer Sicht?
In der Kosmetikwissenschaft bezeichnet ein Serum eine Formulierung mit typischerweise leichter Textur und höherer Wirkstoffkonzentration im Vergleich zu konventionellen Emulsionen. Die Basis ist häufig wässrig oder hydroalkolisch, was eine schnelle Penetration in die oberflächlichen Schichten der Epidermis begünstigt.
Die kleinere molekulare Struktur bestimmter Träger- und Wirkstoffe sowie die reduzierte Viskosität ermöglichen eine theoretisch höhere Bioverfügbarkeit bestimmter Substanzen im Vergleich zu schwereren Formulierungen. Dies ist ein aktives Forschungsfeld in der Formulierungschemie.
Merkmale von Serumformulierungen
- Wässrige oder hydroalkolische Basis mit geringer Viskosität
- Typischerweise höhere Konzentrationen an Wirkstoffen
- Geringer oder kein Gehalt an schweren Emollienzien und Okklusivstoffen
- Häufig als Schritt vor der Feuchtigkeitspflege positioniert